Dansk Deutch English
 
 
 
Dage i blåt og grønt
 
Du er her: INSELN > Strynø

Strynø - eine Insel in der Entwicklung

 Klik for stort kort
                                 Strynø
                     ©Kort & Matrikelstyrelsen
   
     

Strynø ist mit 500 ha (3 x 2 km) eine von den etwas größeren Inseln, deren höchster Punkt neun Meter über dem Meeresspiegel liegt. Die Insel liegt südlich von Tåsinge und war vormals mit 800 Bewohnern dicht besiedelt. Jetzt wohnen auf der Insel 216 Bewohner, von denen einige Landwirtschaft betreiben, andre selbständig sind oder zu den größeren Inseln pendeln. 

 

Das Südfünsche Inselmeer ist eine überschwemmte Eiszeitlandschaft, in der die Inseln vormals als eine große Landfläche zusammenhingen. In der Steinzeit war die Insel Teil eines großen Waldgebietes im Inselmeer mit mehreren Steinzeitsiedlungen – Reste hiervon kann man bei stiller See immer noch in dem flachen, klaren Wasser auf dem Meeresgrund, ca. 200 Meter vom Hafen in Strynø entfernt, sehen.

 

Vor vielen hundert Jahren gehörte Strynø, wie viele andere kleine Inseln in Dänemark, zum Königshaus und wurde als Jagdgebiet für die Jagd von großen Tiere, wie Pferde und Hirsche, benutzt. Die Insel war zu dieser Zeit vollkommen mit Wald bedeckt. 

 

Nun findet man auf Strynø Ackerland und Salzwiesen sowie eine Küstensicherung in Form von Deichen entlang der Küste – der Wald ist verschwunden.

 

Um Strynø herum liegen mehrere kleine Inselchen wie fruchtbare kleine Flecken in dem flachen Wasser. Auf den Sandbänken und Inselchen kann man des öfteren Seehunde liegen sehen, die sich dort ausruhen.
Es gibt ein sehr reiches Pflanzen- und Vogelleben in diesem sehr sensiblen Naturgebiet, und in mehreren Gebieten besteht in der Brutsaison vom 01. März – 15. Juli Zutrittsverbot.

 

Dieses gilt für Græsholm, Bredholm und Grensholm, die gleich 3 km westlich von Strynø liegen. Diese sind Brutvogelreservate und sie stehen unter internationalem Vogelschutz. Besonders Bredholm ist für viele Gänsearten einer der wichtigsten Rastplätze im Inselmeer.

 

Die Inselchen gleich nordwestlich von Strynø, Bondeholm und  Vogterholm, sind ebenfalls reich an Vögeln und speziellen Salzwiesenpflanzen. Hier empfiehlt man ebenfalls, das Gebiet in der Zeit vom 01. März – 15. Juli nicht zu betreten.

 

Auf den Inselchen Bredholm und Vogterholm und der kleinen Insel Strynø Kalv werden Schafe zum Abgrasen ausgesetzt, um ein Verwuchern der Inseln zu umgehen und um die Nahrhaltigkeit  des Bodens für Pflanzen und Insekten sowie die Brutverhältnisse für Vögel zu verbessern. Der Effekt des Abgrasens wird von der Weidegesellschaft des Inselmeeres genau überwacht. Diese steht für das Naturpflegeprojekt "Ø-lam" (Insel-Lamm), welches ein Pilot- und Demonstrationsprojekt ist. Das primären Ziel ist die Naturpflege und das sekundäre Ziel die Produktion von Qualitäts-Lammfleisch verbunden mit dem Wohlergehen der Tiere.Das Dorf Strynø hat eine Artenvielfalt an Kleinstvögeln und an den Wasserstellen kann man seltene Kröten, wie die Wechselkröte, finden.

 

Die Insel gehört zusammen mit Avernakø zu den einzigen Inseln Dänemarks mit einer fest verwurzelten alten Tradition, dem Aufstellen des Maibaums – eine Ehrung an das Frühjahr und den nahenden Sommer, wahrscheinlich ein ursprünglich heidnischer Brauch, um die Fruchtbarkeit zu fördern.

 

Auf der Insel gibt es eine Schule, Geschäfte, eine Gaststätte, einen Zeltplatz am Hafen, Übernachtungsmöglichkeiten, einen Badestrand, eine schöne alte und unter Denkmalschutz stehende Mühle sowie ein Zentrum für Kultur- und Seefahrtsgeschichte mit Naturführungen, das Øhavets Smakkecenter. Es gibt täglich sieben Fährabfahrten von Rudkøbing.

   
Strynø mølle
Strynø Mühle
Foto - Birgit Bjerre Lauersen



















Smakkemuseum
Smakkejolle
Segeltour mit einer Smakkejolle
Foto - Torben Bürgel Nielsen