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Dage i blåt og grønt
 
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Kultur

 Skovsgaard Hovedbygning
          Gut Skovsgaard, Langeland
          Foto - Marianne Krag Petersen

     

Klokkestenen på Lyø 
                Klokkesten auf Lyø
             Foto - Birgit Bjerre Laursen

     

Das Südfünsche Inselmeer ist eine versunkene Eiszeitlandschaft mit einer sehr variierenden Landschaft. Sie ist geprägt vom Weg der letzten Eiszeit über Fünen, die zum Beispiel hutförmige Hügel, längliche Drumlins, hohe Randmoränen und feuchte Moränenflächen zur Folge hatte.

 

Seit der Jägersteinzeit ist das Südfünsche Inselmeer bewohnt gewesen. Damals waren die Inseln, mit vielen Wäldern und großen Süßwasserseen, jedoch mit Fünen verbunden. Es gibt im Inselmeer unzählige Funde von Steinzeitsiedlungen, sowohl über als auch unter Wasser. Der flache Meerraum mit den vielen Inseln hat sich im Laufe der Zeit für den Seehandel und die Schifffahrt zwischen den Inseln als ideal erwiesen. Viele der Hafenstädte bekamen Stadtrechte, wie zum Beispiel Faaborg,

 

Svendborg und Ærøskøbing, die das Recht auf Handel und Handwerksbetriebe mit sich führten und somit gute Bedingungen für die Städte und deren Umland schufen. Auf Südfünen gibt es viele Gutshöfe und Herrensitzen, die ursprünglich mehr als große landwirtschaftliche Betriebe mit dazugehörigem Land und Gebäuden waren. Kirchen, Wälder, Mühlen, Pachthöfe und Dörfer konnten zu den Herrensitzen gehören. Viele der Inseln im Südfünschen Inselmeer waren bis ins 18. Jahrhundert im Eigentum der großen Gutshöfe und Herrensitze.